Espinho
Vincen Beeckman
| Gewicht | 270 g |
|---|---|
| Größe | 240 × 165 mm |
| Auflage | Auflage von 300 Exemplaren |
| Cover | Softcover |
| binding | Fadenheftung |
| printing | Offset |
| Format | 240 x165 mm |
| coverage | 84 Seiten |
| additional authors | Mit Texten von Diane Smyth, Sandra de Vivies und Jorge Pinto |
| language | Französisch / Portugisisch / Englisch |
| ISBN | ISBN 978-94-93052-07-9 |
| Verlag | erschienen bei Intimate Structures |
| year | 2021 |
Weight: 270g
Vorrätig
Vor einigen Jahren entdeckte Vincen Beeckman während einer Zugfahrt in Portugal zufällig die Stadt Espinho und ihr Fischerviertel, ein in sich abgeschlossenes Gebiet mit maximal zwanzig Straßen. Einst beherbergte Espinho eine große Fischkonservenfabrik, die „Fábrica de Brandão, Gomes & Cª“, die 1894 von zwei Brüderpaaren aus der Gegend gegründet wurde. Die Fischer von Espinho hatten in den Brüdern Brandão und Gomes einen treuen Kunden. In ihrer Blütezeit beschäftigte die Fabrik nicht weniger als 400 Menschen – darunter auch Kinder. Mit dem Aufkommen riesiger Industriefischereischiffe, schwimmender Fabriken, hauptsächlich aus dem benachbarten Spanien, blieb den Fischern von Espinho kaum noch etwas zum Fischen. Die Fabrik an der Küste ist seit Jahrzehnten geschlossen. Nur zwei Schiffe der lokalen Fischereiflotte sind noch auf dem Atlantik unterwegs. Die Fischer von Espinho fangen ihre Fische noch immer nach der alten Xávega-Methode (auch Xávena genannt). Dabei fahren kleine Holzboote aufs Meer hinaus, um beköderte Netze auszuwerfen, die später vom Ufer eingeholt werden.
Nach seiner ersten Begegnung kehrte Beeckman regelmäßig für mehrere Wochen im Jahr in das Fischerviertel zurück, um diese verschwindende Welt zu fotografieren. Mit dieser Publikation, die er gemeinsam mit der Gemeinde von Espinho herausgab, erweist Vincen Beeckman einer Ära, die bald zu Ende geht, seine Reverenz.








