Beschreibung
Die einzelnen Arbeiten bewegen sich bewusst an der Grenze des fotografischen Bildes. Es sind Laborexperimente, die aus Momenten entwickelt wurden, in denen das Licht, der chemische Entwicklungsprozess, das Dargestellte dominierte. Fotografie ist immer eine Verflechtung von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Visualisierung und Rückzug, Wissen und Vorstellungskraft: So oft Fotografien gesehen werden, sind sie auch Zeugnisse einer Vergangenheit, die nicht zu beobachten ist. Wenn Sie sich auf die Sichtbarkeit des Bildes konzentrieren, bleibt der Visualisierungsprozess häufig zu kurz, und der Produktionsprozess wird zugunsten des auf einem Foto gezeigten ignoriert. Die Arbeit stellt diese Fragen an die Grenzen der Sichtbarkeit, an die Grenzen zwischen Absichtlichem und Unbeabsichtigtem. Sie wechselt die Perspektive, manipuliert Teile, um das Material gegen das Abbild antreten zu lassen: Der Blick als Tor für Unvermeidlichkeiten aller Art.













