Seeing Into Stone
Anika Schwarzlose
| Gewicht | 230 g |
|---|---|
| Größe | 210 × 140 mm |
| Auflage | Auflage von 750 Exemplaren |
| Cover | Softcover |
| binding | Fadenheftung |
| printing | Offset |
| Format | 210 x 140 mm |
| coverage | 136 Seiten |
| Gestaltung | Gestaltet von Felix Salut |
| additional authors | Mit Texten von Elena Solowjowa, Monika Bakke |
| language | Englisch / Russisch |
| Verlag | Erschienen bei Roma |
| year | 2021 |
Weight: 230g
Vorrätig
Seeing into Stone von Anika Schwarzlose beschreibt eine Technik erfahrener Steinmetze bei der Arbeit an Skulpturen: Bevor sie mit dem Bearbeiten eines Steins beginnen, betrachten sie dessen Oberfläche, um die darunterliegende Struktur und das natürliche Wachstum zu erahnen. Dieses Ritual des Blicks in das Undurchsichtige beschreibt eine spirituelle Praxis.
Gleichzeitig dient es als Metapher für eine besondere Art von Tunnelblick, der sich auf das Unsichtbare unter der Oberfläche richtet. Das Buch ist eine Zeitreise durch Vergangenheit und Gegenwart, über und unter der Erde. Landschaften, die durch Rohstoffgewinnung geprägt und sogar geschaffen wurden, werden in den Kontext moderner industrieller Bergbauausrüstung und historischer Gebrauchsgegenstände aus Gusseisen gestellt.
Durch die Kombination von Bildern aus ganz unterschiedlichen Archiven werden Verbindungen hergestellt, die von den komplexen Beziehungen zwischen Mensch und Mineral erzählen. Bilder und Texte tragen zu einer Debatte über die Koevolution von Mineral und Mensch bei, die die Trennung zwischen Leben und Nicht-Leben neu definiert.









