Beschreibung
Seit 2018 verfolgt Guillaume Greff Wölfe und Luchse in der Nähe seines Hauses in den Vogesen. Nun ist ein Fotobuch über seine Arbeit erschienen. Was die Fotografien in La Sente offenbaren, ist weniger das Tier selbst, sondern vielmehr sein Geheimnis; eine zurückhaltende, lauernde, fast geisterhafte Präsenz – eine beunruhigende Fremdheit, die die Landschaft heimsucht, ohne sich ihr jemals ganz hinzugeben. In dieser Monografie treten die Bilder in einen Dialog mit einer Reihe von Schilderungen der Verfolgung: Fragmente des Geländes, Splitter der Erinnerung, schwebende Momente, in denen man das fragile Gefüge des Lebens eher erahnen als sehen kann.









